HANS KARL SCHMIDT
Hans Karl Schmidt, 1931 in Berlin geboren, verbrachte seine Kindheit im "Dritten Reich". 1954 wanderte er nach Kanada aus. Über diverse Tätigkeiten (Schwesternhelfer, Tellerwäscher, Koch und Taxifahrer) kam er zum "RADIO" in Montreal. Er fing mit deutschsprachigen Sendungen für Einwanderer an und ..... lernte erst einmal richtiges Sprachdeutsch.
1960 kehrte er nach Deutschland zurück und begann als Programmgestalter und freier Moderator beim RIAS in Berlin, nachdem das mit dem "FREIEN DEUTSCHEN FERNSEHEN" von Konrad Adenauer nicht geklappt hatte.
Camillo Felgen holte ihn nach Luxemburg, wo er als "Atze" im Berliner Dialekt eine recht lose Zunge für die damaligen Zeiten hatte.
Seine eher seriöse Stimme kennt man aber auch heute noch beim WDR oder dem Hessischen Rundfunk, wenn er nicht gerade mit der Kamera unterwegs ist ... vom Mikrofon zum Bild, kann man sagen ...
Berliner Geschichten - Zwischen Bomben und Bienenstich
Hans Karl Schmidt schildert in seinen
"Berliner Geschichten" anschaulich und auf subtil hinterfragende Weise seine Jugenderlebnisse aus der Zeit des Nationalsozialismus.
Scheinbar leichten Fußes, aber dennoch emotional und eindrucksvoll schafft es der Künstler, Erinnerungen einer ganzen Generation an eine Zeit des Wahnsinns, der Propaganda und der Willkür in kurzen Geschichten in Worte zu fassen, Erinnerungen an Gefühle, an unerwartete Reaktionen anderer, an Menschen und Orte und an andere prägende Erlebnisse.
Arndt Werner Bethke und Klaus Feldmann schaffen dazu mit dem klassischen Klang zweier Konzertgitarren eine erstaunliche Symbiose zwischen Text und Musik, ein unaufdringlich kommentierender, verweilender und weiterführender Zusatz zu den Geschichten. Musikalisches Einfühlungsvermögen, genreübergreifendes Denken und Konzentration auf das Wesentliche, all das zeichnet diese beiden Musiker aus, die auf diese Weise echte Geschichtenmusik schaffen.
Bisher sind bei NCA folgende CD-Produktionen erschienen: